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Glossar

  - Analoge Endgeräte
  - Anlagenanschuß
  - Basisanschluß
  - B-Kanal
  - CAPI 2.0
  - Dual-CAPI
  - D-Kanal
  - EAZ
  - Euro-ISDN (DSS1)
  - ISDN
  - ISDN-Karte
  - Kanalbündelung
  - Mehrfachrufnummer (MSN)
  - Mehrgeräteanschluss
  - Rufnummernübermittlung
  - Terminal-Adapter

Fehlt ein wichtiger Begriff? Dann schicken Sie uns einfach eine E-Mail.

Analoge Endgeräte: Wenn Sie ein analoges Endgerät (z. B. Ihr altes Telefon oder Fax-Gerät) am ISDN-Anschluß weiterhin betreiben möchten, benötigen Sie entweder ein kleine TK-Anlage oder einen A/B-Wandler.
Die Telefonnummer eines Anrufers sehen Sie jedoch nur bei digitalen Endgeräten (z. B. ISDN-Telefon). Auch wenn Sie nicht über ein ISDN-Telefon verfügen, können Sie mit Ihrer ISDN-Karte und DisplayCall die Nummer sehen.
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Anlagenanschluß: Ausschließlich eine TK-Anlage kann an dem Anlagenanschluß betrieben werden. Da noch sehr wenige und sehr teure TK-Anlagen mit einem internen S0-Bus auf dem Markt sind, empfiehlt sich für die meisten privaten Nutzer der Mehrgeräteanschluß.
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Basisanschluß: Ein ISDN-Anschluß mit zwei B-Kanälen.  Ein Basisanschluß ist als Anlagen- und als Mehrgeräteanschluß verfügbar.
Für Privatleute und kleine Firmen dürfte der Basisanschluß die richtige Wahl sein. Für große Firmen bietet die Telekom noch einen Primärmultiplexanschluß mit 30 B-Kanälen an.
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B-Kanal: Ein ISDN-Basisanschluß hat zwei B-Kanäle (Nutzkanäle). Sie können damit zwei Telefongespräche gleichzeitig führen oder beide Kanäle für schnelle Datenübertragungsraten zusammenschalten. Jeder B-Kanal hat eine Übertragungsrate von 64 kBit/s.
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CAPI 2.0: CAPI ("Common ISDN Application Programming Interface") ist ein Standard, über den ISDN-Endgeräte verschiedener Hersteller von Computerprogrammen einheitlich angesprochen werden können. CAPI 2.0 ist die neueste Version, die z. B. in Windows 95 eingesetzt werden kann. Es löst den Standard CAPI 1.1 ab. Da CAPI 2.0 zu 1.1 nicht kompatibel ist, bieten verschiedene Hersteller Dual-CAPIs an. DisplayCall benötigt CAPI 2.0 und funktioniert selbstverständlich auch mit einer Dual-CAPI.
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D-Kanal: Der D-Kanal ist ein Steuerungskanal. Auf ihm kommunizieren die ISDN-Endgeräte mit der Vermittlungsstelle. So werden z. B. auch Anrufe signalisiert und die Rufnummer übertragen. Außerdem können auf dem D-Kanal auch Daten (zum Datex-P-Netz) übertragen werden.
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Dual-CAPI: Sowohl Programme, die für CAPI 2.0 und 1.1 geschrieben wurden können mit Hilfe dieses Treibers auf die ISDN-Karte zugreifen.
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EAZ: Eine EAZ ist beim nationalen ISDN (1TR6) die letzte Ziffer Ihrer Rufnummer, mit der die einzelnen Endgeräte direkt angerufen werden können. Beim Euro-ISDN wurde sie durch die MSN ersetzt, die die ganze Nummer beihaltet. Bei Anwendungen für CAPI 1.1, das ebenfalls für das nationale ISDN konzipiert war, müssen Sie Ihren MSNs je eine EAZ zurodnen. DisplayCall verwendet jedoch CAPI 2.0. Eine solche Zuordnung ist deshalb nicht erforderlich.
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Euro-ISDN (DSS1): Im Gegensatz zum nationalen ISDN (1TR6) ist Euro-ISDN ein europaweit einheitlicher Standard. Er soll das nationale ISDN ablösen, das nur noch bis zur Jahrtausendwende angeboten werden soll.
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ISDN: dienstintegrierendes digitales Netz der Telekom ("Integrated Services Digital Network"). Es sind z. B. höhere Datenübertragungsraten möglich als im "normalen" (analogen) Netz und die Rufnummer von Anrufern wird übermittelt.
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ISDN-Karte: ISDN-Endgerät, das den schnellen Datenaustausch (128 kBit/s mit Kanalbündelung) zwischen Computern ermöglicht. Über den CAPI-2.0-Standard kann DisplayCall auf die ISDN-Karte zugreifen und die Rufnummer von Anrufern anzeigen.
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Kanalbündelung: Normalerweise sind im ISDN Datenübertragungsraten bis zu 64 kBit/s möglich. Bei der Kanalbündelung werden die beiden verfügbaren B-Kanäle zusammengeschaltet und die mögliche Übertragungsrate auf 128 kBit/s verdoppelt. Es fallen aber auch die doppelten Telefongebühren an.
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Mehrfachrufnummer (MSN): Jedem ISDN-Standard- oder Komfort-Anschluß sind zunächst drei verschiedene Rufnummern zugeordnet. Sie können diese beliebig auf z. B. verschiedene Telefone verteilen und auch weitere Mehrfachrufnummern bei der Telekom gegen eine monatliche Gebühr beantragen. Wichtig: Auch mit mehr als drei Rufnummern, können Sie nur zwei Gespräche gleichzeitig führen; die Zahl der B-Kanäle wird nicht erhöht.
DisplayCall zeigt bei eingehenden Anrufen immer die gewählte MSN an. Üblicherweise überwacht es alle Ihre Mehrfachrufnummern. Sie können jedoch auch einzelne MSNs von der Überwachung ausschließen.
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Mehrgeräteanschluß: Bei einem Mehrgeräteanschluß können Sie bis zu acht ISDN-Endgeräte (z. B. ISDN-Karte, ISDN-Telefon, TK-Anlage) an Ihrem ISDN-Anschluss betreiben. Eine TK-Anlage ist hier nicht notwendig.
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Rufnummernübermittlung: Im ISDN-Netz wird die Rufnummer von Anrufern übermittelt, sofern der Anschlußinhaber dieses Dienstmerkmal nicht von der Telekom deaktivieren ließ. Die Nummer wird schon vor dem Vebindungsaufbau übermittelt.
DisplayCall liest diese Nummer aus und zeigt sie an. Da im Telefonnetz jede Nummer eindeutig ist, kann ihr mit DisplayCall auch ein Name zugeordnet werden.
Auch Inhaber analoger Anschlüsse an digitalen Vermittlungsstellen können bei der Telekom beantragen, daß ihre Nummer übermittelt wird. Die Nummer von Anrufern wird zu einem analogen Anschluß jedoch auch dann nicht übermittelt.
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Terminal-Adapter: Ein Terminal-Adapter ist in der Funktionsweise einer ISDN-Karte sehr ähnlich. Es handelt sich dabei jedoch um ein externes Gerät, das wie ein Modem an die serielle Schnittstelle angeschlossen und über AT-Befehle gesteuert wird. Manche dieser Geräte verfügen zusätzlich über eine CAPI-Schnittstelle für ISDN-Programme. Nur wenn eine CAPI-Schnittstelle vorhanden ist, arbeitet DisplayCall mit einem Terminal-Adapter zusammen.
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(c) 1996-1999 by Andreas und Michael Lachenmann- Letzte Änderung am 24. Januar 1999