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Glossar Fehlt ein wichtiger Begriff? Dann schicken Sie uns einfach eine E-Mail. Analoge Endgeräte:
Wenn Sie ein analoges Endgerät (z. B. Ihr altes Telefon
oder Fax-Gerät) am ISDN-Anschluß weiterhin betreiben
möchten, benötigen Sie entweder ein kleine TK-Anlage
oder einen A/B-Wandler. Anlagenanschluß:
Ausschließlich eine TK-Anlage kann an dem
Anlagenanschluß betrieben werden. Da noch sehr wenige
und sehr teure TK-Anlagen mit einem internen S0-Bus
auf dem Markt sind, empfiehlt sich für die meisten
privaten Nutzer der Mehrgeräteanschluß. Basisanschluß:
Ein ISDN-Anschluß mit zwei B-Kanälen.
Ein Basisanschluß ist als Anlagen- und als Mehrgeräteanschluß
verfügbar. B-Kanal: Ein ISDN-Basisanschluß hat zwei
B-Kanäle (Nutzkanäle). Sie können damit zwei
Telefongespräche gleichzeitig führen oder beide Kanäle
für schnelle Datenübertragungsraten zusammenschalten.
Jeder B-Kanal hat eine Übertragungsrate von 64 kBit/s. CAPI 2.0: CAPI
("Common ISDN Application Programming
Interface") ist ein Standard, über den
ISDN-Endgeräte verschiedener Hersteller von
Computerprogrammen einheitlich angesprochen werden
können. CAPI 2.0 ist die neueste Version, die z. B. in
Windows 95 eingesetzt werden kann. Es löst den Standard
CAPI 1.1 ab. Da CAPI 2.0 zu 1.1 nicht kompatibel ist,
bieten verschiedene Hersteller Dual-CAPIs
an. DisplayCall benötigt CAPI
2.0 und funktioniert selbstverständlich auch mit einer Dual-CAPI. D-Kanal: Der D-Kanal ist
ein Steuerungskanal. Auf ihm kommunizieren die
ISDN-Endgeräte mit der Vermittlungsstelle. So werden z.
B. auch Anrufe signalisiert und die Rufnummer übertragen.
Außerdem können auf dem D-Kanal auch Daten (zum
Datex-P-Netz) übertragen werden. Dual-CAPI: Sowohl
Programme, die für CAPI 2.0 und
1.1 geschrieben wurden können mit Hilfe dieses Treibers
auf die ISDN-Karte zugreifen. EAZ: Eine EAZ ist beim
nationalen ISDN (1TR6) die letzte Ziffer Ihrer Rufnummer,
mit der die einzelnen Endgeräte direkt angerufen werden
können. Beim Euro-ISDN wurde sie
durch die MSN ersetzt,
die die ganze Nummer beihaltet. Bei Anwendungen für CAPI
1.1, das ebenfalls für das nationale ISDN konzipiert
war, müssen Sie Ihren MSNs je eine EAZ zurodnen. DisplayCall verwendet jedoch CAPI 2.0. Eine solche Zuordnung ist
deshalb nicht erforderlich. Euro-ISDN (DSS1): Im
Gegensatz zum nationalen ISDN (1TR6) ist Euro-ISDN ein
europaweit einheitlicher Standard. Er soll das nationale
ISDN ablösen, das nur noch bis zur Jahrtausendwende
angeboten werden soll. ISDN: dienstintegrierendes
digitales Netz der Telekom ("Integrated Services
Digital Network"). Es sind z. B. höhere
Datenübertragungsraten möglich als
im "normalen" (analogen) Netz und die Rufnummer von Anrufern
wird übermittelt. ISDN-Karte:
ISDN-Endgerät, das den schnellen Datenaustausch (128
kBit/s mit Kanalbündelung)
zwischen Computern ermöglicht. Über den CAPI-2.0-Standard kann DisplayCall auf die ISDN-Karte
zugreifen und die Rufnummer
von Anrufern anzeigen. Kanalbündelung:
Normalerweise sind im ISDN
Datenübertragungsraten bis zu 64 kBit/s möglich. Bei
der Kanalbündelung werden die beiden verfügbaren B-Kanäle zusammengeschaltet und die
mögliche Übertragungsrate auf 128 kBit/s verdoppelt. Es
fallen aber auch die doppelten Telefongebühren an. Mehrfachrufnummer
(MSN): Jedem ISDN-Standard- oder Komfort-Anschluß
sind zunächst drei verschiedene Rufnummern zugeordnet.
Sie können diese beliebig auf z. B. verschiedene
Telefone verteilen und auch weitere Mehrfachrufnummern
bei der Telekom gegen eine monatliche Gebühr beantragen.
Wichtig: Auch mit mehr als drei Rufnummern,
können Sie nur zwei Gespräche gleichzeitig führen; die
Zahl der B-Kanäle wird nicht
erhöht. Mehrgeräteanschluß:
Bei einem Mehrgeräteanschluß können Sie bis zu
acht ISDN-Endgeräte (z. B. ISDN-Karte,
ISDN-Telefon, TK-Anlage) an Ihrem ISDN-Anschluss
betreiben. Eine TK-Anlage ist hier nicht notwendig. Rufnummernübermittlung:
Im ISDN-Netz wird die Rufnummer von
Anrufern übermittelt, sofern der Anschlußinhaber
dieses Dienstmerkmal nicht von der Telekom
deaktivieren ließ. Die Nummer wird schon vor dem
Vebindungsaufbau übermittelt. Terminal-Adapter: Ein
Terminal-Adapter ist in der Funktionsweise einer ISDN-Karte sehr ähnlich. Es
handelt sich dabei jedoch um ein externes Gerät, das wie
ein Modem an die serielle Schnittstelle angeschlossen und
über AT-Befehle gesteuert wird. Manche dieser Geräte
verfügen zusätzlich über eine CAPI-Schnittstelle
für ISDN-Programme. Nur wenn eine CAPI-Schnittstelle
vorhanden ist, arbeitet DisplayCall
mit einem Terminal-Adapter zusammen. |
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Lachenmann- Letzte Änderung am
24. Januar 1999 |